Gedächtnisprotokoll des ersten „Verhandlungstermins“

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am donnerstag dem 21 machten sich drei menschen von der jetzte wagenplätze ini auf dem weg um einer einladung des liegenschafts-amtes zu folgen.
endlich eine gelegenheit um nach all den telefonischen zusagen, terminverschiebungen und versprechungen unter vorgehaltener hand klare ansagen zu grundstücken zu kriegen. unsere erwartungen waren also hoch.
wir waren zu dritt und saßen 4 leuten (liegenschafts/ -ordungsamt) gegenüber und erhielten nach der vorstellungsrunde erstmal einen unfreiwilligen crashkurs in monologbasiertem ego-redeverhalten und kamen nicht zu wort. uns wurde darin u.a. versichert das die dort anwesenden herren vom amt nur unser bestes wollten und mit aller ihnen zu verfügung stehenden kraft daran arbeiten uns was passendes anbieten zu können. sie klagten auch über die bürger_innen leipzigs die das telefon des ordungsamtes nicht ruhen lassen mit verschiedensten beschwerden über uns,  photos von aufmerksamen bürger_innen die uns beim unsachgemäßen urinieren zeigen sollen etc..
als wir zu dem viel spannenderen teil mit potenziellen grundstücken für eine dauerhafte nutzung als wagenplatz kamen, folgte ernüchterung. sehr gerne würde mensch uns schon was anbieten aber leider müssen eine vielzahl von behörden eine vielzahl von begebenheiten prüfen bevor uns etwas präsentiert werden kann. einzelne grundstücke wurden erneut als „interessant“ hervorgehoben. es wurde stets betont das mit hochdruck in unserem interesse gearbeitet wird, jedoch die verwaltungshürden die zu nehmen seien, viele sind.
scheint als würden wir der „residenz am kanal“ noch etwas erhalten bleiben, und den zentralheizungsverwöhnten wachsamen bürger_innen an den thermoglasfenstern gegenüber.

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One Response to Gedächtnisprotokoll des ersten „Verhandlungstermins“

  1. pipkin says:

    Mal so als Tip: http://www.flaechen-in-leipzig.de/
    Da such ich auch schon selbst nach was passendem.

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